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Interesse an einem wissenschaftlichen Beruf?

Spuren begutachten unter dem Mikroskop

... an einer Karriere in der IT?

Detailbild Server

... an kriminalpolizeilicher Arbeit?

Spuren

... oder an einer Stelle in der Verwaltung?

Symbolbild Verwaltung / IT-Koordination

Vielfalt, Verantwortung, Zukunft

Das Landeskriminalamt Thüringen (TLKA) ist mehr als nur eine Ermittlungsbehörde – es ist ein zukunftsorientierter Arbeitgeber mit einem klaren Fokus auf Innovation, Professionalität und gesellschaftlicher Verantwortung. Als moderne Sicherheitsbehörde vereint das TLKA spannende, vielfältige und hochspezialisierte Berufsfelder unter einem Dach. Rund 800 engagierte Bedienstete arbeiten täglich daran, die öffentliche Sicherheit in Thüringen zu gewährleisten.

Unsere sieben Abteilungen sowie die Behördenleitung bieten anspruchsvolle Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichsten Bereichen. Hochqualifizierte Polizeivollzugsbeamte arbeiten hier Seite an Seite mit Verwaltungsbeamten und spezialisierten Fachkräften aus den verschiedensten Disziplinen – darunter Betriebswirtschaft, Biologie, Chemie, Informatik, Ingenieurwesen, Islamwissenschaft, Mathematik, Physik oder Psychologie.

Ob im Ermittlungsdienst, in der Cyberkriminalitätsbekämpfung, in Laboren, der IT oder der Verwaltung – das TLKA bietet ein Arbeitsumfeld, das Leistung fordert, Entwicklung fördert und Perspektiven schafft.

 

Tarif X Beamte

In der Grafik:

Viele Beamte arbeiten mit einigen ausgewählten Tarifangestellten Hand in Hand

Qualifizierungslevel

In der Grafik:

Tarifangestellte und Beamte zusammen aufgeschlüsselt – von hell zu dunkel – nach höherem, gehobenen und mittleren Dienst. Die meisten arbeiten demnach im gehobenen Dienst.

Was wir Ihnen bieten

Interessante Jobs

  • sinnstiftender Job
  • abwechslungsreiche Tätigkeit bei einer oberen Landesbehörde
  • vielseitige Fortbildungsmöglichkeiten

Moderne Organisation

  • wertschätzende Unternehmenskultur
  • Gesundheitsmanagement
  • ergonomische Arbeitsplätze

Öffentlicher Dienst

  • krisensicherer und unbefristeter Arbeitsplatz im Öffentlichen Dienst
  • langfristige Planbarkeit

Work-Life-Balance

  • 30 Tage Urlaub pro Kalenderjahr
  • Überstundenausgleich
  • flexible Arbeitszeitgestaltung

TLKA Mitarbeiter berichten

Hier berichten Mitarbeiter aus ihrem Arbeitsalltag oder von ihrem Start im TLKA

Andrea B.: Sachbereichsleiterin Systemintegration


Die IT ist eine Männerdomäne? Früher vielleicht einmal! Doch auch Frauen haben mittlerweile ihren Weg hinter den Computer und rein in Datenbanken und technische Infrastrukturen gemacht. Eine von ihnen ist Andrea. Die Sachbereichsleiterin für Systemintegration ist nicht nur schon ein echtes Urgestein im TLKA, sie ist auch Expertin für Oracle-Datenbanken – und weiß genau, wie man ein System, das vom Internet abgeschottet ist, am Laufen hält.

Hallo Andrea, stell dich doch kurz vor!

Mein Name ist Andrea, ich bin Mitte 50, habe zwei große Kinder, bin verheiratet und seit mittlerweile 25 Jahren hier im Amt. Ein Vierteljahrhundert!

Wie bist du ins LKA gekommen?

Ursprünglich habe ich Wirtschaftsinformatik in Ilmenau studiert und das auch mit Diplom abgeschlossen. Danach habe ich erst einmal in verschiedenen IT-Jobs in der freien Wirtschaft gearbeitet.

Für die Arbeit im LKA und bei der Polizei habe ich mich aber schon immer interessiert – und dann gab es diese Stellenausschreibung: „Oracle-Datenbank-Administrator“. Das Profil hat auf mich gepasst! Also habe ich mich beworben und habe den Job auch bekommen.

Damals habe ich dann auch als Datenbank-Administratorin angefangen und habe im Laufe der Jahre immer mehr Verfahren, die diese Grundlage hatten, dazugewonnen. In meinem Sachbereich betreiben wir Verfahren in der Linux- und Oracle-Welt, auf die ich spezialisiert bin. Andere Kollegen aus meinem Team konzentrieren sich dagegen auf Microsoft-basierte Systeme.

Mit der Zeit bin ich dann Sachbereichsleiterin geworden und seit einigen Jahren sogar stellvertretende Dezernatsleiterin. Aufstiegschancen gibt’s also auch, wenn man Geduld hat und sich gut anstellt.

Ist dein Job denn so spannend wie du ihn dir vorgestellt hast?

Er zeigt die IT in all seinen Facetten. Damals hätte ich vielleicht erwartet, dass ich dann doch eher in die kriminalistische Richtung gehe, aber die IT ist mehr meine Berufung.

 

Was sind deine täglichen Aufgaben?

Zuerst sehe ich nach, dass die Verfahren, für die ich oder mein Bereich die Betriebsverantwortung haben, laufen. Ich schaue in die Meldungen des Monitoringsystems, ob da etwas Gravierendes über Nacht aufgelaufen ist und werfe präventiv einen Blick auf die Logfiles. Der zweite Schwerpunkt ist die Vorbereitung der Aktualisierungen. Hierfür haben wir im Monat mindestens ein, oftmals auch mehrere Wartungsfenster, in denen wir unsere Verfahren auf den neuesten Stand bringen. Diese müssen natürlich im Vorfeld geplant und vorbereitet werden. Immerhin nehmen wir dazu die Systeme landesweit vom Netz, um Sicherheitspatches für Datenbanken, für die Betriebssysteme, für die Applikationsserver zu implementieren.

Der dritte Punkt ist die Kommunikation im Team und die umfassende Abstimmung mit allen angrenzenden Bereichen, sowohl der IT als auch den Nutzern.

Was würdest du einem Job-Interessenten für einen Tipp mit auf den Weg geben?

Man sollte aufgeschlossen sein, aber auch bereit sein die Grenzen, die einem das abgeschottete Polizeinetz setzt, zu respektieren und als unumstößlich anzusehen. Bei uns ist es schwierig, Sachen von außen reinzuladen, wir stehen nicht in direkter Verbindung zum Internet. Wir müssen alles lauffähig bekommen, ohne direkt auf Patches von außen zugreifen zu können. Das ist oft herausfordernd.

Wie würdest du dein Team beschreiben?

Wir sind ein cooles IT-Team. Wir halten zusammen, wir haben Spaß miteinander und helfen uns auch gegenseitig. Hier wird keiner alleine gelassen, der es nicht will.

Um bei uns reinzupassen, sollte man aufgeschlossen sein und ein Stück weit die IT verstehen. Der Rest passiert dann hier. Diese Systeme hier sind so speziell, das kann man erst gänzlich hier lernen. Was aber hilft: ein Spezialgebiet. Damit findet sich auf jeden Fall ein Job.

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