Interview mit Steven M., stellvertretender KPI-Leiter in Gotha, und Dennis B., Sachbearbeiter DEU
Digitale Ermittlungsunterstützung klingt nach trockener Technik? Ganz im Gegenteil! In der KPI Gotha ist jeder Tag anders – mal geht es um Internetrecherchen, mal um Datenauswertung, mal um den nächsten großen Einsatz. Steven M. und Dennis B. geben Einblicke in ihre Arbeit, erzählen, was ihr Team besonders macht und was neue Cyberanalystinnen und -analysten bei ihnen erwartet.



Wer seid ihr und was macht ihr hier?
Steven M.: Ich bin seit über 30 Jahren bei der Polizei und leite seit sechs Jahren den Bereich Einsatz- und Ermittlungsunterstützung in der Kriminalpolizeiinspektion Gotha. Darunter fällt die Kriminaltechnik, die mobile Datensicherung, die digitale Ermittlungsunterstützung und vieles mehr. Kurz gesagt: Ich bin derjenige, der den Überblick behält.
Dennis B.: Ich bin seit knapp zwei Jahren in der digitalen Ermittlungsunterstützung und kümmere mich hauptsächlich um Lagebildauswertung und OSINT-Recherchen. Das heißt, ich suche im Netz nach Spuren, identifiziere mögliche Täter oder verknüpfe Usernamen mit echten Personen. Außerdem analysiere ich Massendaten, um Muster und Zusammenhänge zu erkennen.
Wie sieht euer Arbeitsalltag aus?
Steven M.: Der Alltag ist überhaupt nicht planbar – und genau das macht es spannend. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen.
Dennis B.: Ich starte morgens mit dem täglichen Lagebericht für die KPI. Danach ist es immer unterschiedlich: Wir unterstützen alle Kommissariate, egal ob bei Mord-, Brand-, Staatsschutz- oder Sexualdelikten. Vieles dreht sich um OSINT-Recherche und Datenauswertung – jeder Fall ist anders.




In welches Team würde der neue Cyberanalyst kommen?
Steven M.: In unser Projekt „Digitale Ermittlungsunterstützung“ – aktuell sieben Kolleginnen und Kollegen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen. Einige waren vorher in der freien Wirtschaft, andere bringen Nerd-Wissen in Linux oder Programmierung mit. Es ist ein kleiner, feiner, neugieriger Haufen.
Wie könnte ein Cyberanalyst bei euch unterstützen?
Steven M.: Vor allem durch Ideen und Kreativität. Bei uns gibt es keinen starren Rahmen – man kann Dinge ausprobieren, Tools entwickeln, neue Ansätze einbringen. Wir wollen jemanden, der in virtuellen Bahnen denkt.
Dennis B.: Genau. Ob bei Krypto-Analysen, Blockchain-Auswertungen oder neuen OSINT-Methoden – wir freuen uns über Input. Jede frische Idee kann Gold wert sein. Und selbst wenn etwas scheitert: kein Problem. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.




Was macht eure Arbeit besonders?
Dennis B.: Für mich ist es vor allem die Sinnhaftigkeit. Ich weiß, dass ich mit meiner Arbeit Täter identifizieren und Geschädigten helfen kann. Das gibt ein starkes Gefühl, etwas Wertvolles für die Gesellschaft zu tun.
Steven M.: Wir sind ein Team, das offen für Neues ist. Wir haben moderne Technik, spannende Aufgaben und viel Freiheit für Ideen. Es ist auch egal ob einer 2,04 Meter groß ist oder 1,55 Meter, auf Augenhöhe. Hier zählt das Ergebnis und die Lust, gemeinsam etwas zu bewegen.
Welche Eigenschaften sollte jemand mitbringen?
Dennis B.: Mut, Neugier und Teamgeist. Hier wird niemand allein gelassen, man kann jede Frage stellen. Wir arbeiten gemeinsam an den Fällen. Keiner ist hier ein Einzelkämpfer.

Klingt spannend?
Wenn du Technikaffinität, Lernbereitschaft und Lust auf abwechslungsreiche Ermittlungsarbeit hast, könnte diese Stelle perfekt zu dir passen. Bewirb dich und werde Teil unseres Teams. Wir zeigen dir, wie digitale Spuren den entscheidenden Hinweis liefern.
Dein Team wartet – und freut sich auf dich. externer Link [Jetzt bewerben]
