Mirko S.: Sachbereichsleiter Informations- und Kommunikationsservice
Die Polizei bei Einsätzen technisch unterstützen, Gerätewartung oder Hilfe bei Veranstaltungen: Der Job als Mitarbeiter im polizeilichen Informations- und Kommunikationswesen ist abwechslungsreich. Kein Tag ist wie der andere. Was den Reiz an dieser Vielfältigkeit ausmacht und welche Aufgaben konkret anfallen, erklärt TLKA-Mitarbeiter Mirko S. im Interview.


Hallo Mirko! Stell dich doch einmal kurz vor!
Mein Name ist Mirko, ich bin 40 Jahre alt und arbeite als Sachbereichsleiter IuK-Service im Landeskriminalamt Thüringen.
Wie bist du ins TLKA gekommen?
Dass ich mich im LKA beworben habe, war eher spontan. Ich habe geschaut, was gerade ausgeschrieben ist und mich dann beworben.
Ursprünglich habe ich nach meinem Abitur eine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration an der TU Ilmenau gemacht. Anschließend habe ich noch Angewandte Informatik und Medieninformatik in Erfurt studiert und nebenbei auch schon als Admin im Marienstift Arnstadt gearbeitet. Dort habe ich meine Bachelorarbeit geschrieben und auch eine Website gestaltet.
Nachdem ich im Landeskriminalamt genommen worden bin, war ich erst Sachbearbeiter und bin mittlerweile Sachbereichsleiter.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal bei der Polizei arbeite, aber es hat geklappt!
Was genau sind deine Aufgaben im TLKA?
Ich koordiniere Aufträge an meine Mitarbeiter und Sachbearbeiter. Die Aufträge reichen von Neueinrichtung von Notebooks, eigentlich die Betreuung des ganzen Lebenszyklus von PCs, über die Installation von Spezialsoftware bis hin zur Veranstaltungstechnik, denn im TLKA gibt es auch Buchlesungen oder Symposien, die technisch begleitet werden müssen.
Andere Aufgaben sind zum Beispiel: Berechtigungen der Nutzer verwalten, E-Mail-Funktionsfächer administrieren oder auch die Server aktualisieren, die in unserer Hoheit liegen.
Und: Wir unterstützen die Polizisten auf der Straße natürlich bei Bedarf auch bei Ihren Einsätzen. Dazu statten wir die Beamten zum Beispiel mit Technik aus.
Was muss ich für diese Tätigkeit im TLKA mitbringen?
Allem voran technischen Verstand und auch handwerkliches Geschick. Man muss auch schon einmal einen PC auseinandernehmen können und muss die entsprechenden Bauteile kennen. Idealerweise hat man eine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, oder auch ein IT-Studium abgeschlossen, falls man noch weiter aufsteigen will.
Was sind die größten Herausforderungen im Alltag?
Man muss immer spontan reagieren können. Die Kollegen kommen oft und brauchen ad hoc Lösungen. Da muss eine Veranstaltung mit organisiert werden oder eine Video-Schalt-Konferenz steht an und wir müssen Hilfestellung leisten oder jemand braucht einen Beamer. Hier ist kein Tag wie der andere.
Warum ist das Arbeiten hier trotzdem schön?
Weil man sich als Teil einer großen Gemeinschaft fühlt. Wir arbeiten alle gemeinsam, auch abteilungsübergreifend. Es macht Spaß, im LKA zu arbeiten – auch ohne Polizist zu sein!