Beratungsangebot für Amts- und Mandatsträger in Thüringen
Amts- und Mandatsträger unterliegen zumindest einer abstrakt höheren Gefährdung als andere Bürger. Erkenntnisse aus zurückliegenden Angriffen belegen, dass Taten zum Nachteil von Amts- und Mandatsträgern regelmäßig gut vorbereitet und durchgeführt werden.
Um das Sicherheitsempfinden von Menschen mit politischer Verantwortung zu steigern und bestimmte Risiken zu reduzieren, wurden durch das Landeskriminalamt Thüringen
Empfehlungen für die "Sicherheit von Amts- und Mandatsträgern" erarbeitet.
Zudem wurde eine Hotline für Amts- und Mandatsträgerinnen und Mandatsträger in der Landeseinsatzzentrale der Thüringer Polizei geschaffen.
Hotline: 0361/662 711134
Unter dieser Nummer werden Beratungswünsche entgegengenommen, weitervermittelt oder ggf. polizeiliche Sofortmaßnahmen eingeleitet. Des Weiteren besteht die Option, sich individuell durch eine unserer sieben örtlichen Polizeilichen Beratungsstellen informieren zu lassen.
Bundesweite Hilfs- und Beratungsangebote
Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) stellt Empfehlungen zum Thema "Sicheres Auftreten in der Öffentlichkeit" zur Verfügung.
Stark im Amt ist eine Kooperation des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes mit dem Initiator und Projektpartner, der Körber-Stiftung.
Das Portal richtet sich an alle kommunalen Amts- und Mandatsträger/innen in Deutschland, die politische Verantwortung für ihre Stadt, Gemeinde oder ihren Kreis übernehmen – die meisten engagieren sich sogar ehrenamtlich.
Die starke Stelle ist eine bundesweite, unabhängige Ansprechstelle für Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker. Sie ist montags bis freitags zwischen 9.00 und 16.00 Uhr telefonisch unter der Hotline 0800 300 99 44 sowie per E-Mail unter info@starkestelle.de erreichbar. Die starke Stelle arbeitet kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch der Betroffenen anonym.
Die Ansprechstelle nimmt für Betroffene eine Lotsenfunktion wahr und vermittelt passende persönliche Hilfs- und Unterstützungsangebote auf Bundes- und Landesebene. Nicht jede und jeder will gleich die Polizei hinzuziehen. Und nicht jede und jeder ist persönlich betroffen. Auch Information und Prävention gehören daher zu den Aufgaben der "starken Stelle".
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