Sexueller Missbrauch von Kindern
Sexueller Missbrauch von Kindern geschieht nicht in der Öffentlichkeit, sondern in der Familie, in der Verwandtschaft oder im engeren Bekanntenkreis. Die enge Beziehung zwischen Opfer und Täter erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Missbrauch über eine längere Zeit, intensiv und mit mehr (psychischer) Gewalt ausgeübt wird.
Verbale Belästigungen, sexuelle Berührungen, exhibitionistische Handlungen, Masturbation sowie orale, vaginale und anale Vergewaltigungen sind die häufigsten Formen der sexuellen Gewalt an Kindern. Nicht vergessen werden darf die Kinderpornografie, die durch das Internet besonders schnell verbreitet wird.

Kampagne "Missbrauch verhindern!" zeigt Erwachsenen wie sie Kinder schützen können
Eltern und Erziehungsverantwortliche, aber auch Lehrer, Trainer, Freunde und Nachbarn sind aufgefordert, Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Die Kampagne „Missbrauch verhindern!“ unterstützt Erwachsene bei dieser schwierigen Aufgabe. Die Polizei informiert in Kooperation mit der Opferschutzorganisation WEISSER RING e.V. über sexuelle Gewalt an Minderjährigen.
Kindersex-Tourismus
Kindesmissbrauch ist auch im Ausland strafbar!
Weltweit werden jährlich etwa zwei Millionen Mädchen und Jungen schon in frühester Kindheit sexuell ausgebeutet – auch und vor allem in beliebten Reiseländern. Jeder kann Missbrauch auch im Ausland melden, denn sexuelle Gewalt an Kindern ist überall strafbar.
Weitere Informationen unter: www.nicht-wegsehen.net
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